Ansatzpunkte unserer pädagogischen Arbeit

 

Situationsorientierter Ansatz:

Der situationsorientierte Ansatz hat den Anspruch ein ganzheitliches  Lernen in Zusammenhängen zu ermöglichen.  Alle Wahrnehmungs- sowie Erlebnisbereiche der Kinder werden angesprochen und geschult: Ohr- hören, Auge- sehen, Mund- schmecken, Nase- riechen, Haut- fühlen.

Die Kinder haben die Möglichkeit, erlebte Situationen aufzuarbeiten und zu verstehen.  Sie können in allen Bereichen eigene Erfahrungen machen, ganz ohne Wertung. Somit werden das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit eines jedes Kindes gestärkt und gefördert.

Gruppenübergreifende Angebote:

Am Vormittag besuchen die Kinder ihre feste Gruppe. Durch die Bezugspersonen sind die Kinder sicher und vertraut mit der Einrichtung. Möchten sie jedoch eine andere Gruppe (Freund, Geschwisterkind, Nachbar...) besuchen,  ist dies, nach Absprache, jederzeit möglich.

Am Nachmittag finden gruppenübergreifende Angebote statt. Bewegungsprojekte wie Fußball spielen, Trampolin springen, gestalterische Projekte zu Karneval oder Weihnachten, musikalische Einheiten sowie  Back- und Kochangebote stehen zur Wahl. So können sich die Kinder nach ihren Neigungen und Interessen  frei entscheiden, ob sie teilnehmen möchten.

Die Psychomotorikgruppe ist fester Bestandteil der Nachmittagsarbeit. Sie besteht aus 8-12 Kindern, die für ein ganzes Kindergartenjahr, jeden Montagnachmittag zusammen spielt, tobt, turnt und viele Wahrnehmungsangebote ausprobiert.

Ein festes Musikprojekt ist gestartet. Immer in den acht Wochenrhythmen wechseln die Gruppenmitglieder, so dass im ganzen Kindergartenjahr alle interessierten Kinder mitmachen können.

Aber die Kinder sollen die Nachmittage auch als freie Spielzeit nutzen. Sie haben außerdem die Möglichkeiten, angefangene Dinge vom morgen weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Auch Verabredungen mit anderen Kindern der Kita sind möglich.

Integration

„Gemeinsame Erziehung von Kindern mit Beeinträchtigungen, von Behinderung bedroht und nicht behinderten Kindern ist für unsere Einrichtung selbstverständlich. Es ist eine wichtige Erfahrung für die Kinder, die Stärken und Schwächen der anderen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Gegenseitiges Lernen in der Gemeinschaft ist  bei uns ganz normal.

Bewegungskindergarten

Neben dem Elternhaus sind Kindertageseinrichtungen und Sportvereine die Institutionen, die eine altersgerechte Bewegungsentwicklung von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter unterstützen. Durch Bewegung, Spiel und Sport werden die Kinder in ihrer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gefördert. In der Einrichtung findet das regelmäßige Turnen im eigenen Bewegungsraum statt, sowie das Turnen im Eimermacher vital.

Seit 2007 ist die DRK Tageseinrichtung anerkannter Bewegungskindergarten. In Kooperation mit dem Sport Club Nordwalde (SCN) werden viele Angebote ermöglicht. Feste Bestandteile sind:
 

- Inlinerkurs

- Laufschule

- Starke Zwerge

- KiBaz (Kindersportabzeichen)


Weitere Bewegungsprojekte sind Tanzen, Fußball oder Turnen wie die Großen und Sportfeste.

In Eigenverantwortung bieten wir den Kindern Trampolinspringen, Fußball AG und Felix Fit (Rückenschule für Kinder)an.


„Pluspunkt Ernährung“
 

Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtige Faktoren zur gesunden Entwicklung der Kinder.  Daher legen wir großen Wert auf eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung, sind dabei aber auch auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat in einer Ernährungspyramide alle wichtigen Nahrungsgruppen zusammengestellt. Aus jeder Gruppe wird jeden Tag etwas gegessen. Aber keine Angst, auch wenn an einem Tag etwas fehlt, ist das kein Drama, das kann am nächsten Tag wieder ausgeglichen werden.

Das nachfolgende Schaubild ist nach dem Ampelsystem aufgebaut und verdeutlicht, welche Nahrungsmittel wichtig für uns sind und in welcher Menge.

 

S. Mannhardt, Copyright: aid infodienst
Getreide plus - für Kinder

Kinder brauchen zu jeder Mahlzeit sättigendes Brot oder Beilagen, also insgesamt fünf Portionen. Hinzu kommen fünf Portionen Gemüse und Obst (dritte Ebene), eine davon in Form eines Glases Obstsaftes (in der ersten Ebene).

    
Haus der Kleinen Forscher


Seit 2014 ist die DRK Einrichtung zertifiziert zum „Haus der kleinen Forscher“. Die Fachkräfte haben dazu verschiedene  Fortbildungen absolviert. In regelmäßigen Abständen finden für alle Altersgruppen Forscherprojekte statt. Ebenso nehmen wir jährlich an dem bundesweiten Forschertag teil. Thema für 2015: „So wollen wir leben!“

An verschiedene Stationen lernen die Kinder die Einrichtung aus anderen Perspektiven kennen. Sie messen die Räume, bauen aus Baumaterial eine eigene Kita, konstruieren mit Kichererbsen und Zahnstochern neue Gebäude und planen das Außengelände neu.