U3 Konzept


Seit August 2013 besteht in unserer Einrichtung eine Gruppe, Typ 2, mit 10 Kindern im Alter von 0,4  bis drei Jahren. Ein entsprechendes Raumprogramm sowie Spielmaterialien sind dafür notwendige Grundlagen. Kolleginnen aus der Einrichtung sind in der U3 Betreuung ausgebildet und kompetent.

Es wird gewährleistet, dass kontinuierlich zwei bis  drei Fachkräfte in der Gruppe tätig sind. Nur so kann eine intensive Bindung aufgebaut werden. Dieses ist für ein erfolgreiches Lernen ein wesentlicher Bestandteil. Für das Wickeln, Anziehen, Essen und Schlafen wird viel Zeit eingeplant, damit eine vertrauensvolle Beziehung gestärkt werden kann.

Aufnahmegespräche/ Hausbesuche:

In einem persönlichen Gespräch tauschen sich die Erzieher und Eltern über die Besonderheiten des Kindes aus. Je mehr wir voneinander wissen, je besser kann auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingegangen und reagiert werden. Aber auch Informationen über den Kindergartenalltag sind Bestandteile der Gespräche.

Kennenlerntage:

Die Kinder und Eltern haben schon vor der Aufnahme in die Einrichtung Gelegenheit, die räumlichen Gegebenheiten, Spielmaterial sowie die Erzieher kennenzulernen. Hierzu werden die Familien zu einem Kennenlernnachmittag eingeladen. Danach haben die Familien die Möglichkeit, jederzeit in der Sternschnuppengruppe vorbei zu schauen.

Eingewöhnung:

Für die Kinder bedeutet der Kindergartenbesuch  oft die erste Trennung von den Eltern und der vertrauten häuslichen Umgebung. Daher ist es sehr wichtig, die Kinder in dieser  Phase mit Ruhe und mit viel Verständnis zu begleiten. In Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell haben die Kinder individuell Zeit, sich von den Eltern zu trennen. Hier ist wichtig, dass die Eltern in der ersten Zeit mit ihrem Kind in der Gruppe verweilen. Sie sollen nach Möglichkeit eine passive Rolle einnehmen. Sie geben ihrem Kind Hilfestellung bei der ersten Kontaktaufnahme, und signalisieren, dass es in Ordnung ist, wenn die Erzieherin mitspielt, Unterstützung beim Essen gibt, oder das Kind wickelt. Nur so kann sich eine sichere Bindung aufbauen, die für die Entwicklung der Kinder enorm wichtig ist. Nach dieser Zeit verlässt die Mutter, oder der Vater, die Gruppe, um nach einer kurzen Zeit wieder zurückzukommen. Hier lernt das Kind, dass es sich auf seine Eltern verlassen kann. Dieser Zeitraum wird immer länger und dann ist das Kind angekommen. Während dieser Zeit stehen die Eltern im engen Austausch mit den Erziehern.

Tagesablauf:

Notwendige Strukturen  sowie Flexibilität sind wichtige Bestandteile im Tagesablauf. Die Begrüßung am Morgen, der Morgenkreis sowie die Singrunde oder der Tagesabschluss bieten den Kindern eine wichtige und verlässliche Orientierungshilfe im Tagesablauf. Dazu gehört die immer wiederkehrende Frühstücks- und Mittagssituation und das Schlafen.  Dabei wird aber der individuelle Rhythmus des einzelnen Kindes nicht aus dem Blick verloren. Den Kindern wird aber auch viel Spielraum für die eigenen Erfahrungen eingeräumt. Sie können ihrem Bewegungsdrang folgen, können ausprobieren, versuchen und experimentieren, können bei den Anderen mitmachen oder auch nur zusehen. Je nach Entwicklungsstand des einzelnen Kindes wird der Lernprozess von den Erziehern begleitet und  unterstützt.

Raumausstattung

Die Umgebung der Kinder ist sicher ausgestattet. Regeln und Verbote sind minimiert, sodass die Kinder ihre eigenen Basiskompetenzen ausprobieren und erweitern können. Es gibt Spielpolster, Kissen, Pappkartons und Kisten. Die Möbel sind dem Alter entsprechend vorhanden. Hocker und Bänke können mobil genutzt und durch den Raum geschoben werden.  Die Gruppe ist mit verschiedenem Alltagsmaterial ausgestattet. Sie regen die Interaktion der Kinder an. Dabei wird die Phantasie und Kreativität, sowie die Feinmotorik gefördert. Somit ist die Gruppe den Bedürfnissen der unter 3 Jährigen Kindern angepasst und veränderbar.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Betreuung, Bildung sowie die Pflege der U3 Kinder haben einen gleichberechtigten Stellenwert. Dabei ist die intensive und vertrauensvolle  Zusammenarbeit mit den Eltern unabdingbar. In Vorgesprächen werden die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder besprochen, so dass ein guter Start, auch für die Eltern, in die Einrichtung möglich ist. Weitere regelmäßige Elterngesprächen werden für den Austausch über die Entwicklungsschritte des Kindes, über neu erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten terminiert. Haben Eltern Fragen an die Fachkräfte, so können diese ebenfalls jederzeit angesprochen werden.

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